Zugspitze (Juli 2005)

Berge

Zur&uumlck
Einmal im Jahr, das hatten wir uns vorgenommen, muss es in die Berge gehen. Unsere 2005-er Wahl viel auf den legendären Höllentalsteig. Er führt von Hammersbach (ca. 650 m üNN) über die Höllentalangerhütte (1381 m üNN) auf die Zugspitze (2962 m üNN).
In der Höllentalangerhütte (Tel.: 0049 / 8821 / 88 11) gibt es gutes Essen und Übernachtungsmöglichkeiten. Man kann also gleich am Anreisetag die ca. 700 Höhenmeter überwinden, um dann am nächsten Tag von 1381 m auf die 2962 m zu steigen. Früh aufstehen! Der Weg ist weit...
Der Höllentalklamm ist wunderschön zu gehen und wird durch einen Verein gepflegt. Die zwei Euro "Eintritt" zahlt man gern.
Tourenverlauf oberhalb der H&oumlllentalangerh&uumltte

Tourenverlauf oberhalb der Höllentalangerhütte

Das H&oumlllental

Wir starteten im Regen und durchliefen das Höllental. Trotz des Wetters waren wir von der Landschaft und dem tosenden Bach beeindruckt.
Die Wege sind gut markiert. Man kann sich faktisch nicht verlaufen.

Die H&oumlllentalangerh&uumltte

Wir erreichten die Hütte, konnten unsere Sachen leidlich trocknen und schön warm und kräftig essen. Bei einem Weizenbier und Deutungsversuchen, wie das morgige Wetter werden könnte, beendenten wir den Tag. Zur Ausrüstung sollten auf alle Fälle gehören:

  • Steigeisen
  • Eispickel

  • Und bei Eis oder Gewitter sollte man auf den Austieg verzichten. Die beschrifteten Kreuze am Wegesrand machen deutlich, dass das kein Spaß ist.
    Beeindruckend ist das Bild zur Zugspitze: Man kommt sich so vor, als ob man in einem Suppentopf sitzt; man weiß nur nicht wie man an den Rand hochkommt.

    Die Leiter

    Und hier an der Leiter sieht man wie man an den Rand gelangt:
    Einfach steigen!
    Es ist nicht weiter schwierig. Man muss sich nur gut festhalten. Bei diesen Metalltreppen kann man sich vorstellen, dass Eis tödlich sein kann.

    Das Brett

    Aber es wurde noch besser: Das Brett.
    Es handelt sich hierbei um Eisenbügel, die an einer nahezu senkrechten Wand befestigt sind. Wenn man hier daneben tritt, hat man seine letzte Semmel gegessen.
    Der Bergkamerad lacht, aber als der Fotospaß vorbei war, hat man gemerkt, dass es ihm so "egal" nicht war!

    Die Zugspitze

    Dann hat man noch weitere Hindernisse:

  • Über einem hängt noch enorm viel Fels
  • Der Höllentalferner (auch der Gletscher will gemeistert sein)
  • Es gibt noch eine Menge zu klettern
  • Die eigene Kondition (1600 m müssen erst mal bewältigt sein)

  • Und wenn es manchmal aufreist, so sieht man die Zugspitze...
    Enorm viel Fels Auf dem Gletscher Eine Menge zu klettern Eigene Kondition
    Letztlich haben wir es doch geschafft. Eine sehr schöne Tour. Aber auch anstrengend. Das Wetter (man sieht es teilweise an den Bildern) spielte nicht perfekt mit. Von der Spitze sind wir mit der Bahn zurück. Es fing zu regnen und zu graupeln an. Teilweise war durch enorm dichten Nebel keine Orientierung möglich.
    Das Gipfelbild; 09.08.2005; 12:50

    Das Gipfelbild

    Zur&uumlck