Zermatt (25.08.04-29.08.04)

Berge

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Das Ziel in Zermatt war lediglich, die Höhentauglichkeit zu verproben. Die Kondition hatten wir (oder auch nicht). Wir wählten den Zeitpunkt so, dass wir quasi kurz vor dem Flug zum Kili, die 4000-Meter-Grenze einmal überschreiten würden.
Vorallem für war diese Tour für mich wichtig, da ich ja der "Höhenunerfahrenere" war.
Panorama (Breithorn/Matterhorn)

Breithorn/Matterhorn

Vom Schwarzsee zur Hörlihütte

Wir kauften uns für ca. 130 SFR eine Liftkarte, die es uns ermöglichte über vier Tage hinweg alle Lifte und Bahnen um Zermatt herum zu benutzen. Eine sehr lohnende Investition!
Gleich am ersten Tag fuhren wir zum Schwarzsee (ca. 2500m) und stiegen von da bis zur Hörnlihütte (ca. 3200m).
Also, es ging nicht zu weit hoch, aber deutlich über 3000 Meter. Und ich merkte es (Brechgefühl). Da hilft nur:
Langsam gehen und viel trinken.
Der ungefähre Tourenverlauf ist dunkelgrau eingezeichnet.
In der Hörnlihütte haben wir eine heiße Suppe geschlürft und sind sofort wieder abgestiegen. Am gleichen Tag ging es noch via Lift auf das kleine Matterhorn. Eine unwirkliche Gegend empfing uns. Das Brechgefühl wurde stäker und der Atem ging schwer. Der Kili schien in unendlicher Ferne...

Aufstieg zum Breithorn

Tags darauf ging es auf das Breithorn, auf 4164 Meter. Wir starteten vom kleinen Matterhorn. Es waren also nur ca. 300 Höhenmeter zu überwinden. Es ging über den Gletscher. Das Anlegen der Steigeisen ist für einen, der Bandscheibenprobleme hat und ständig von wellenartigen Kotzattacken heimgesucht wird, doch recht problematisch. Verstärkt wurden die Probleme, weil der andere Teil der Zweierseilgruppe aufgrund der Höhe unter Kopfschmerzen litt und dadurch sehr genervt war.
... Ein schwieriger Start. Ich lief zunächst ohne Steigeisen, dem "Generve" ein Ende setzend. Als es steiler wurde habe ich sie doch angelegt. Dort machten wir nochmal eine Pause.

Das Breithorn

Hier sehen wir nochmals das Breithorn. Rechts ist unser Startpunkt zu sehen:

Das kleine Matterhorn.
Die ungefähre Tour ist dunkelgrau gezeichnet. Hier sehen die 300 Höhenmeter doch recht gewaltig aus... Wir waren oben. Und das bestärkte uns in dem Gefühl:

Wir schaffen es!

Oben pfiff ein rauher Wind. Aber der Ausblick war phantastisch: Matterhorn, Mont Blanc und die vielen Viertausender um Zermatt. Eine interessante Tourenbeschreibung findet ihr bei Dietmar Hahm.

Die restliche Zeit verbrachten wir damit, uns per Lift oder Bahn nach oben fahren zu lassen. Hauptsache oben. Am Kili sollte es auf fast 6000 Meter gehen. Und wir hatten hier nur 4000 Meter geschafft. Das würde nicht mal bis zur Kibo-Hütte reichen, denn diese liegt auf knapp 4800 Meter.
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